Unser Verständnis – was ist es?

Systemisches Arbeiten geht von der Grundannahme aus, dass sich die aktuelle Situation eines Wesens oder einer Organisation an der Schnittstelle unterschiedlicher beeinflussender Systeme befindet. Auf einen Menschen bezogen, können beeinflussende Systeme sein:

  • Familie
  • Gesellschaft
  • Freundeskreis
  • Schule
  • Arbeit
  • Firma, Abt. etc.

Diesen Einflussbereichen und deren Auswirkungen auf die Spur zu kommen, hilft dabei zu verstehen, warum die Situation so ist wie sie ist oder bewusst zu entscheiden, wie der nächste Handlungsschritt aussehen wird.

Eine Supervision / ein Coaching muss von den involvierten Personen gewollt sein, insofern kommt der Auftragsklärung mit den beteiligten Klienten besondere Bedeutung zu.

Unsere Überzeugung – was bringt es?

Der grundlegende Vorteil systemischer Arbeit liegt in dem größtmöglichen Maß an Respekt begründet, der den beteiligten Menschen widerfährt.

Eine schöne Beschreibung systemischer Arbeit ist das Bild eines Mobiles, das die vielen Elemente aus denen ein „System“ besteht, abbildet. Verändert sich auch nur ein Element, so wirkt sich dies auch auf alle anderen aus. Natürlich mehr oder weniger, je nach Lage und Verbindung. Auch äußere Einflüsse wirken sich erkennbar aus. So kann ein in sich sehr wohl ausbalanciertes Gebilde durch einen Windstoß stark in Schwingung geraten. Werden einzelne Elemente entfernt oder neue hinzugefügt, so braucht es eine Weile, bis sich das Mobile (System) wieder beruhigt hat.

Über das Verstehen des eigenen Systems, seiner Struktur und der Wirkungsweisen von Historie und Veränderung, wird Handlungsfähigkeit gesichert.

Bedürfnisse und Notwendigkeiten werden deutlicher und verständlicher, Entscheidungen die zu aktivem Handeln führen daher klarer und fundierter.

Die Sicherung von Handlungsfähigkeit macht Zukunft gestaltbar.

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